Arbeitsbreite, Fassadendetails, Zugänge und Schutz als Grundlage für einen ruhigen Ablauf. Dieser Beitrag fasst die wichtigsten Punkte so zusammen, dass Auftraggeber und ausführende Betriebe ihre nächste Anfrage konkreter vorbereiten können.
Die Fassade muss als Arbeitsraum gedacht werden
Ein Fassadenanstrich besteht aus Reinigung, Vorarbeiten, Ausbesserungen, Grundierung und Beschichtung. Das Gerüst muss diese Schritte entlang der gesamten Fläche unterstützen.
Arbeitslagen sollten Fenster, Stürze, Brüstungen, Dachuntersichten und Sockelbereiche sinnvoll erschliessen. Das reduziert improvisierte Bewegungen und erleichtert eine gleichmässige Ausführung.
Schutz von Umgebung und Bauteilen
Spritzer, Staub und Materialbewegungen können angrenzende Flächen betreffen. Abdeckungen und Schutzmassnahmen werden passend zum Verfahren, zur Umgebung und zur Exposition gewählt.
Bei Eingängen und öffentlich zugänglichen Bereichen braucht es eine besonders klare Führung. Schutzmassnahmen ersetzen jedoch nie die fachgerechte Arbeitsvorbereitung des Malerbetriebs.
Abnahme vor Arbeitsbeginn
Vor der Nutzung sollte geprüft werden, ob Gerüst und Zugänge dem geplanten Zustand entsprechen. Ungeplante Veränderungen durch andere Gewerke sind zu vermeiden und Änderungen gehören in die Hände der zuständigen Fachpersonen.
Gebäude, Umfeld, Verfahren und aktuelle Vorgaben können zusätzliche Anforderungen ergeben. Klären Sie die konkrete Lösung vor der Ausführung mit den zuständigen Fachpersonen.

